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„Aufklärung in der aktuellen Diskussion“ – Hofmann, Michael: Aufklärung. S. 1 - 17

Aufklärung: 1. Epoche / 2. Bestimmte geistige Grundhaltung
>>>Verständnis der Aufklärungsliteratur wird von unseren Erfahrungen mit dem Begriff „Aufklärung“ bestimmt
- „Dialektik der Aufklärung“- Theodor W. Ardono / Max Horkheimer (Abhandlung über Kritik am Begriff und Wesen der Aufklärung)

- Rationalität als Ideal der Aufklärung
(wird von Ardono und Horkheimer kritisiert, weil man sich mit zu viel Rationalität nur noch unterordnet und irgendwann gar nicht mehr rational handeln kann)
- Philosoph Jean-François Lyotard; versucht Aufklärung in die Postmoderne zu übertragen/ sie nicht nur für „alt und vorbei“ zu halten :

~ er glaubt nicht, dass man alle Widersprüche und Konflikte zwischen Individuen und partikularen Gruppen im Sinne einer höheren Synthese auflösen kann (S. 10)
> Kritik an den „Meta-Erzählungen“ und damit am universalistischen Rationalismus

~ für ihn ist kritische Aufklärung keine Reproduktion universeller Wahrheiten, sondern eine kritische Prüfung vermeintlicher Gewissheiten und der Kampf gegen geprüfte Vorurteile
>>> man sucht also nicht nach dogmatisch fixierbaren Wahrheiten, sondern nach vielen verschiedenen Perspektiven, räumt jeder davon ihr Recht und ihre Würde ein
- Diderot (Aufklärer)
- Jürgen Habermas (Aufklärer)
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- in einer skeptische Aufklärung hat die Literatur die Aufgabe Situationen darzustellen, in denen die Existenz einer gemeinsame Lebenswelt zum Problem wird
>>> verschiedene Auffassungen von Vernunft und Rationalismus entsprechen notwendig auch einer jeweils verschiedenen Bestimmung der Funktion von Literatur

Literatur:

- im 18. Jhd. wurde versucht Literatur dadurch zu legitimieren und gesellschaftsfähig zu machen, dass sie den Ansprüchen eines aufgeklärten Rationalismus entsprach (Gottsched)
- Wunderbare/ Erhabene als das „Andere“ einer konventionellen Rationalität (Bodmer, Breitinger)
- neue Ästhetik (Baumgarten, Meier)
- Einführung religiöser Gehalte und deren subjektive Verarbeitung (Klopstock)
- neue und differenzierte Konzeption des Dramas (Lessing)
- neue und differenzierte Konzeption der Epik (Wieland)


Leitfrage:

Wie führt die Logik des Gedichts/ Romans zu einer kritischen Selbstreflexion menschlicher Erfahrungen

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