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3.1 Charakteristika wissenschaftlicher KommunikationBearbeiten
  • Kommunikation gibt es zwischen Forschern des gleichen Arbeitsgebiets / bedeutet auch den Transfer von Wissen an die nächste Generation der Wissenschaftler / meint auch die Möglichkeit des Kommunikationsaktes zwischen Wissenschaftlern und Laien (externe Wissenschaftskommunikation)
  • Wissen ohne Weitergabe in einem Kommunikationsakt bleibt unprodkutiv, damit hat die WK einen besonderen Stellenwert
  • Arten des Wissenschsaustausches:

- das Seminargespräch - die Vorlesung - das Kolloquium/die Fachtagung - der wissensch. Artikel - die Monographie/das Lehrbuch

  • zunehmende Entwicklung hin zur Elaboration (Abstraktionsgrad) und parallel dazu zur Schriftlichkeit zu beobachten
  • geht einher mit einer wachsenden "Linearisierung" (d.h. zunehemdn werden nur als relevant betrachtete Themenbereiche in die Darstellung aufgenommen)
  • Form des Textes richtet sich verstärkt nach Funktion aus
  • in den naturwissensch. Disziplinen steht der wissensch. (Zeitschriften-)Artikel als Kommunikationsform besonders im Vordergrund, da relativ schnell veröffentlicht werden kann und dem Leser eine relativ knappe/ zu bewältigende Textmenge geboten wird, in den Geisteswissenschaften läuft die Veröffentlichung langsamer ab, deswegen ist Artikel hier weniger (aber nicht un) wichtig
  • Vorteile der Wissenschaftskommunikation
  1. kann über eigene wissensch. Ergebnisse kommunizieren
  2. Stimulation von Ideen, Quelle von Motivation, man hält sich auf dem Laufenden, weil man seinen eigenen Ruf bei Veröffentlichung einsetzt
  3. Vermeidung von unnötigen Mehrfacherfindungen
  4. Förderung argumentativer Absicherung einerseits, von Kritik andererseits bzw. Evaluation/ Qualitätskontrolle/ Selektion
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3.1.1 Wissenschaftliche Sprache und TextgestaltungBearbeiten
  • Autot hat wenig Einfluss auf fachsprachliche Strukturen beim Medienwechsel, kann aber inhaltliche und optische Textgestaltung beeinflussen
  • wenn man wissen. Aufsatz schreibt muss man Ergebnisse erst in eine chrono. Reihenfolge bringen (mach Sachen...-.-°), muss entscheiden, welche Struktur am besten dem Inhalt entspricht und sein Wissen ordnen
  • Hypertext befreit den Wissenschaftler nicht völlig aus diesen Zwängen, gibt aber mehr Freiraum
  • Schrift hat zwei Eigenschaften:
  1. zeitliche Entlastung gegenüber dem Sprechen
  2. Trennung von Schreibprozess und Schreibprodukt (>>>enstandener Text kann immer wieder revidiert werden)
  • beim Zusammenschreiben des Textes (Produktion) ergeben sich durch andere Wahrnehmung und Reflexion auch neue Erkenntnisse für den wissensch. Autor
  • hyptertextuelle Möglichkeiten können die Chance bieten solche Prozessschritte zu beschleunigen oder zumindest zu vereinfachen
  • jedes Material, das digital vorhanden ist, kann durch einen Link mit dem Bezugstext verbunden werden (hat so übersichtlicher und besser Zugang auf viel Material)
  • Absatz/Paragraph ist eine der wichtigsten kleinste Einheit eines wissen. Textes
  • beim Schreiben im multimedialen Hypertext ist die Fragmentierung des Textes in relativ kleine Einheiten notwendig, die Begriffs - und Funktionsbestimmung des Absatzes entspricht den Funktionen, die eine solche Hypertext - Einheit haben kann
  • weiteres strukturiertes Hilfsmittel: Überschriften (inhalt. Strukturierung, zudem wichtiges Hilfsmittel der Textverarbeitung)
  • Möglichkeiten der multimedialen Wissenschafskomm. beginnen mit der Aufgabe, neue visuelle und tech. Hilfmittel bereitzustellen, die die wissen. Kommunikation erleichtern
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3.1.2 Argumentation als KontextualisierungBearbeiten
  • Hauptziele des Verfassens von Texten in den Wissenschaften: die argumentative Überzeugung eines Gegenübers vom eigenen Standpunkt + reine Dokumentation von Forschungsergebnissen + Weitergabe des "Verstandenen"
  • im Hypertext ist ein solches Konditionalgefüges nicht ohne Weiteres möglich, muss darauf achten
  • bei interdisziplinärer oder intergenerationeller Wissenschaftskommunikation ist die Einbindung von Material, das den eigenen Nachvollzug des "wissenschaftlichen Wegens" ermöglicht, von wesentlicher Bedeutung, die Tatsache, dass dabei vom Rezipienten auch abweichende Schlüsse gezogen werden können, muss in Kauf genommen werden, sobald man die Offenheit und Intertextualität des Hypertextes ernst nimmt
  • bei der Mediavistik arbeitet der Mediävist überlicherweise mit mind. drei versch. Textsorten parallel (Primärtext/Quelle - Sekundärtexten - dem eigenen Kommentar)
  • dementsprechend groß sind die Anforderungen an neue Formen der wissensch. Kommunikation
  • wird durch Fußnoten und Bibliographien möglich gemacht, allerdings hat Rezipient nur selten die gleiche Arbeitssituation wie der Autor (hat nicht die gleiche Verfügbarkeit von Quellen - oder Hilfsmaterialien)
  • die Folge ist, dass bei Sachen wie Zitierweisen und dem Umgang mit Primärtexten sehr unterschiedlich vorgegangen wird
  • Einschränkungen auf eine bestimmte Zitierweise wird von vielen Wissenschaftlern als Defizit gewertet, muss aus ökonomischen Gründen allerdings oft getan werden

>>> mit Hypertexten kann dem Abhilfe geschaffen werden (man kann versch. Tiefen der Darstellung synchron zur Verfügung stellen, durch Links, da man digital unendlich viel Platz hat und nicht auf Druckkosten etc. achten muss)

  • problematisch wird es, wenn ein Text nur noch digital vorliegt, Angaben wie Zeilen - oder Seitenzahlen verlieren an Bedeutung, da sie sich jederzeit ändern können
  • eine der großen Stärken der multimedialen Wissenschafskommunikation liegt in ihren Möglichkeiten, Bilder in die Argumentationsstruktur einzubinden (kann Bilder + Kommentare zeigen ohne Mehrkosten)
  • weitere Möglichkeit: Einfügen von "hot spots" (Bereiche des Bildes, aus denen heraus ein Kommentar oder eine andere Funktion aufgerufen werden kann)

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