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AllgemeinesBearbeiten

  • Lessing und Wieland lehnen die dogmatische und normative Position in Ethik, Erkenntnistheorie und Religionsphilosophie ab
  • sie verbinden diese mit nüchterner Haltung und glauben die Möglichkeiten des Menschenund seine Entwicklung
  • als Spätaufklärung bezeichnen wir die Tendenzen der Literatur ab etwa 1770
  • zum einen zeigt sich hier ein Festhalten an einzelnen Aspekten der Aufklärung als auch eine radikalisierende Zuspitzung gewisser Elemente des aufklärerischen Denkens und Schreibens
  • Entwicklung vom dogmatischen Vernunftbegriff und Wahrheitsverständnis des Realismus bis hin zu einem differenzierte Relativismus und Skeptizismus als Krise der aufklärerischen Wirkungsästhetik
  • der im Rationalismus vorausgesetzte Konsens aller vernünftigen Subjekte war in Frage gestellt; das bezog sich auch auf die Beziehung zwischen Autor/Erzähler und Leser
  • es wurden also desillusionierende Positionen vertreten, in denen aber der kritische Impuls der Aufklärung zwar wirksam bleibt, aber jede konstruktive Perspektive verschwindet
  • in der "schwarzen Aufklärung" verdeutlichte sich ein anthropologischer Pessimismus, dass der Mensch grundsätzlich nicht zu moralischem Verhalten fähig und ihm insofern jede Schlechtigkeit zuzutrauen sei

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